Statistik & Rekorde

 

Henry Klingberg  / pixelio.de

Henry Klingberg / pixelio.de

Ich mag Zahlen und ich rechne gern. Manch anderer soll ja Buchstaben mögen – find ich auch nicht so schlecht, aber lieber sind mir Zahlen. Bei der ganzen Rumrechnerei geht es zum einen darum, für die Abrechnung bei meinem Chef richtige und nachvollziehbare Umsätze nachzuweisen und zum anderen geht es um meine eigene Statistik. Besonders aufschlussreich ist so eine Statistik nicht unbedingt, aber für mich ist sie Ansporn mich zu verbessern oder in schlechten Phasen nicht in Panik zu verfallen.

Nach einer Arbeitsschicht führt der erste Weg zu meinem Schreibtisch. Ok es ist kein Schreibtisch, eher ein Ess- und Küchentisch, aber da habe ich genug Platz. Ausgepackt wird die Wechselgeldtasche und mein Schmierzettel mit dem hoffentlich richtig notierten Tagesumsatz. Hinzu kommen Taschenrechner, Stifte und mein Umsatzbuch. Nun werden schnell alle Umsätze wie Tagesumsatz, Trinkgeld, Kreditkarten und Tankbons notiert. Danach rechne ich alles zusammen und bilde die Quersummen. Somit weiß ich nach jeder Schicht, wie die Umsatzlage sich in diesem Monat entwickelt hat. Ob dann Trauer, Freude oder Gelassenheit herrscht, hängt nur von den Zahlen ab. Am meisten freue ich mich über Rekorde. Natürlich nur über die positiven. Klar. 😉 Die Jagd nach neuen Rekorden ist niemals vorbei, es geht immer weiter. In jeder Schicht kann der Rekordhammer zuschlagen. Zwischen den Kollegen ist das auch ein schönes Gesprächsthema. Meine Rekorde sind da im Vergleich zu den Alt-Taxlern natürlich sehr klein. Was ich da so für Zahlen und Geschichten höre; naja ob die dann immer so stimmen, ist eine andere Frage. Ich bleib auf jeden Fall am Ball! 🙂